Presse

Pressemeldungen

23.05.2019
Fachtagung
Menschen mit arabischem Hintergrund in der gemeindepsychiatrischen Versorgung – Situation, Herausforderung, Perspektiven

Am 23. Mai 2019 fand eine Fachtagung zum Thema „Menschen mit arabischem Hintergrund in der gemeindepsychiatrischen Versorgung – Situation, Herausforderungen, Perspektiven“ in Solingen statt. Organisiert und veranstaltet wurde sie vom Sozialpsychiatrischen Kompetenzzentrum Migration Bergisches Land (SPKoM) in Zusammenarbeit mit der bergischen Volkshochschule Solingen / Wuppertal.

Besonders seit der erhöhten Flüchtlingsaufnahme 2015 leben Menschen mit erheblichen traumatischen Erfahrungen bei uns, die in der Gemeindepsychiatrie größtenteils noch nicht ausreichend versorgt werden.

Folgende Fragestellungen wurden bei der Veranstaltung besprochen und diskutiert:

  • Kommen die betroffenen Menschen in der gemeindepsychiatrischen Versorgung auch an?
  • Welche Hindernisse machen den Zugang zu psychiatrischen Hilfen schwierig?
  • Welche Rolle spielen dabei soziokulturelle Faktoren?

Eingeladen wurden alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Sozialpsychiatrischen Zentren im Bergischen Land, Migrationsdiensten und Netzwerkpartnern.

Mit ca. 80 Teilnehmern startete der Fachtag mit einer kurzen Eröffnungsrede vom Dezernenten Herrn Jan Welzel, Stadt Solingen, der über die gesetzlichen Rahmenbedingungen in der psychiatrischen Versorgung in Zusammenhang mit dem Jahrestag „70 Jahre Grundgesetz“, referierte.

Es folgten drei Fachvorträge, parallele Workshops und eine anschließende Diskussion im Plenum.

Im ersten Vortrag wurde das Thema soziokultureller Kontext von Menschen aus arabischen Ländern behandelt. Über die geschichtlichen Hintergründe besonders aus dem Land Syrien wurde berichtet. Frau Majouno (Soziologin, Ethnologin, Pädagogin und ausgebildete interkulturelle Trainerin) gestaltete ihren Vortrag sehr anschaulich und lebendig mit Bildvorträgen.

Nach einer kurzen Pause wurde die Konzentration erneut gefordert mit dem zweiten Fachvortrag zum Thema „Hindernisse, die dem Zugang zu psychiatrischen Hilfen im Weg stehen“. Bei dieser Präsentation schilderte Herr Chizari (Koordination Sozialpsychiatrisches Kompetenzzentrum Migration – Westliches Rheinland) anhand unterschiedlicher Forschungsergebnisse und Statistiken die vielfältigen Schwierigkeiten und Hindernisse, die es besonders in der gemeindepsychiatrischen Versorgung gibt. Dabei wurden die Mitarbeiter, die Hilfesuchenden und die gesellschaftlichen Strukturen analysiert.

Im letzten Fachvortrag berichtete Frau Majouno über praktische Möglichkeiten und Grundlagen einer diversitätssensiblen Beratung. Hierbei konnte sie auf ihre jahrelange Erfahrung in ihrer Beratungstätigkeit zurückgreifen und so viele Hinweise, Möglichkeiten und Hilfestellungen für die Beratungsarbeit aufzeigen.

Abgerundet wurde die Fachtagung durch die anschließenden parallelen Workshops. Hier konnten die bisherigen Themen noch einmal aufgegriffen und diskutiert werden. Des Weiteren wurden auf Stellwänden Vorschläge für eine Verbesserung der Versorgungssituation und Möglichkeiten, wie Hindernisse vermindert und abgebaut werden können, gesammelt und im Plenum vorgetragen.

Die Veranstaltung wurde von Herrn Dr. Hummelsheim (Vorsitzender des Psychosozialen Trägervereins Solingen e.V. / Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie) moderiert.

Eine Dokumentation über die Fachtagung mit Inhalten der Vorträge und Ergebnissen der Workshops wird erstellt.

Als SPKoM Bergisches Land möchten wir uns herzlich bei allen Kolleginnen und Kollegen für die Teilnahme und Mitarbeit bedanken.

27.03.2019
Bewältigung von Depressionen

PauelsUnter diesem Titel stand eine Veranstaltung des Solinger Bündnisses gegen Depression im Kulturzentrum Cobra mit dem Diakon Willibert Pauels, auch bekannt als Karnevalist und Kabarettist als „Ne Bergische Jung“.
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27.03.2019
Würde und Zwang – Herausforderung in psychiatrischen Hilfesystemen

Fachtagung für Betroffene, Angehörige, Interessierte und Fachleute am 13.03.2019 im Walder Stadtsaal

Das Bild von Psychiatrie in der Öffentlichkeit ist immer (noch) auch mit der Anwendung von Zwang verbunden. Geschlossene Unterbringung, Fixierungen oder Zwangsmedikation  – solche Begriffe lösen Ängste aus und machen es Menschen schwer, sich auf psychiatrische Hilfen einzulassen. Menschen, die solche Maßnahmen am eigenen Leib erlebt haben, fühlen sich ihrer Würde beraubt, erleben Scham und Stigmatisierung und sind manchmal anhaltend psychisch traumatisiert. Auf der anderen Seite scheint es immer wieder Situationen zu geben, in denen Zwang unvermeidlich ist – wenn Menschen sich selbst oder andere gefährden oder in psychiatrische Krankheitszustände geraten, die selber so schlimm sind, dass die Würde bedroht ist.

Ein Fachtag in Solingen – veranstaltet von der Kreisgruppe Solingen des Paritätischen, der LVR-Klinik Langenfeld, dem Psychosozialen Trägerverein Solingen e.V., der Rheinischen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V. und der Stadt Solingen – hat sich am 13.03.2019 dieses schweren Themas angenommen. Die Grundhaltung der Veranstalter: Verbesserungen sind hier nur zu erzielen, wenn das Thema zu einem öffentlichen Thema wird. Und: da es hier um menschliche Grenzsituationen geht, kommt man nicht weiter, wenn man nur theoretisch darüber spricht, sondern wenn sich Menschen, die mit dem Thema aus den unterschiedlichen Perspektiven – als von einer psychischen Erkrankung betroffener Mensch, als Angehöriger, als professionell Handelnder in der psychiatrischen Versorgung – zu tun haben, möglichst ohne gegenseitige Schuldzuweisungen über ihre Erfahrungen austauschen und gemeinsam nach Auswegen suchen. Das dies am Ende hervorragend gelang, war nicht zuletzt der Leistung des Moderators Ralph Erdenberger zu verdanken.

Die Veranstalter haben mit dem Veranstaltungsthema offensichtlich einen „Nerv getroffen“, denn die Veranstaltung war mit ca. 130 Teilnehmern sehr gut besucht. In einem Grußwort machte der Beigeordnete der Stadt, Jan Welzel, auf die verfassungsrechtlichen Bezüge des Themas aufmerksam und sagte die Unterstützung der Stadt Solingen für ein Solinger Projekt zur Vermeidung von Zwangsmaßnahmen zu. Dies wurde von Polizeiinspektionsleiter Robert Hall in einem spontanen Beitrag aufgegriffen, der für eine Vernetzung aller Beteiligten  bei Zwangseinweisungen – Ordnungskräfte, Feuerwehr und psychiatrische Dienste – warb.

Nach dem Grußwort stand zunächst die subjektive Erfahrung mit dem Thema Zwang im Vordergrund. Ein junger Mann schilderte berührend, wie er in einer psychotischen Phase zwangseingewiesen wurde, eine Angehörige, mittlerweile 71 Jahre alt, machte in ergreifender Weise klar, wie sich die Erfahrung der Zwangseinweisungen ihres Vaters in ihrer Jugend auf ihr ganzes Leben und das ihrer Familie ausgewirkt hat, eine Mitarbeiterin des psychiatrischen Krisendienstes des Psychosozialen Trägervereins Solingen e.V. berichtete von den schweren Abwägungsprozessen und auch der Ohnmacht der Helfer, wenn sich eine psychische Krise schleichend verschlechtert und der Betroffene keine Hilfe annehmen möchte.

In den nachfolgenden Fachvorträgen mit anschließender Diskussion wurden ethische Grundlagen und Probleme der Anwendung von Zwang, aktuelle Fachleitlinien zur Zwangsvermeidung und als Praxisvorbild das Beispiel der „Offenen Psychiatrie“ im St.-Marien Hospital Eickel in Herne vorgestellt, wo psychiatrische Akutbehandlung seit 40 Jahren unter Verzicht auf geschlossene Stationen praktiziert wird.

Dr. Thomas Hummelsheim vom Psychosozialen Trägerverein Solingen e.V. und Initiator der Veranstaltung: „Ich war begeistert von der Offenheit und der positiven Resonanz der Teilnehmer, die zeigt, wie wichtig das Thema für Solingen ist. Ich bin optimistisch, dass von der Veranstaltung ein wichtiger Impuls für die Verbesserung der Versorgung von Menschen in seelischen Krisen in Solingen ausgeht.“

10.10.2018
Projekt „Kinder psychisch kranker Eltern“ (KIPS)

Artikel aus der Broschüre des „Preises der Gesundheitsnetzwerker“ der Berlin Chemie AG. Artikel lesen

08.10.2018
Lesung im Rahmen der Reihe „Seelenwelten“

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26.09.2018
Erzählwerkstatt zu Kriegstraumata geplant

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21.09.2018
Bündnis gegen Depression

Podiumsdiskussion in der VHS. Artikel lesen

14.09.2018
Bündnis „Das Schweigen brechen“

Das Bündnis unter Beteiligung des PTV möchte einen Gesprächskreis für Menschen mit Kriegstraumata und ihre Angehörigen gründen. Die Auftaktveranstaltung findet am 25.10.2018 um 19.00 Uhr im Zentrum Frieden, Wupperstr. 120 statt. Artikel lesen

05.09.2018
Psychiatrisches Behandlungszentrum des LVR eröffnet

Der Landschaftsverband Rheinland eröffnet seine neuen psychiatrischen Stationen in der Frankenstraße. Artikel lesen

02.07.2018
Der PTV begeht sein Jubiläum mit einem Sommerfest

Am 29.06.2018 hat der PTV mit einem großen Sommerfest sein 40-jähriges Bestehen gefeiert. Informieren Sie sich durch die Berichte im Solingenmagazin und im Solinger Tageblatt: Artikel lesen

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20.06.2018
Der PTV feiert sein  40-jähriges Bestehen

Am 29.06.2018 feiert der Psychosoziale Trägerverein sein 40-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass fand ein Pressegespräch statt. Darin ließen der Vorsitzende Dr. Thomas Hummelsheim und die Vorstandsmitglieder Monika Halbe und Rüdiger Hecht die letzten 40 Jahre Revue passieren und berichteten über die aktuelle Situation sowie geplante Projekte.
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16.06.2018
Best Practice:
Familienfreundliches Arbeiten im PTV

Im Rahmen einer Initiative zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie/Pflege des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Bergisches Städtedreieck wird der PTV als positives Praxisbeispiel für familienfreundliche Arbeitsbedindungen vorgestellt.
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Partizipation

23.10.2017
Veranstaltungsreihe „Seelenwelten“ 2017

Vom 07. bis zum 20. Oktober 2017 fand rund um den „Tag der seelischen Gesundheit“ wieder die Veranstaltungsreihe Seelenwelten statt. Die Veranstaltungsreihe des gemeindepsychiatrischen Verbundes im Rahmen der „Woche der seelischen Gesundheit“ bot auch in diesem Jahr wieder ein vielseitiges Programm. Den Abschluß bildete der Literatur-Abend mit Tobi Katze unter dem Titel „Morgen ist leider auch noch ein Tag.“
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 18.10.2017
Freiwilligendienst beim Psychosozialen Trägerverein
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12.10.2017
Bündnis gegen Depression in Solingen gegründet
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27.09.2017
Spende der Stadtsparkasse

Mit Hilfe einer Spende der Stadtsparkasse Solingen konnte der PTV den Aufenthaltsraum seiner Krisenwohngruppe neu möblieren.
Eine Pressemitteilung aus dem Solinger Tageblatt lesen Sie hier:
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29.05.2017:
Der PTV berät Krebspatienten im Städtischen Klinikum Solingen
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18.05.2017:
Der Elternkreis für Söhne und Töchter mit Doppeldiagnosen (SuP) organisiert eine Aktion im Rahmen der Suchtwoche
SuP
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16.05.2017:
Der Integrationsfachdienst vermittelt mit Partnern Menschen in Unternehmen
IFD
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18.01.2017
25 Jahre Tagesklinik des PTV

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Am 18.01.2017 feierte der Psychosoziale Trägerverein Solingen das 25-jährige Bestehen seiner Tagesklinik im Haus Eichenstr. 105-109.
Bei der Festveranstaltung begrüßte der Vorsitzende des PTV Dr. Thomas Hummelsheim eine Vielzahl von Gästen, darunter Vertreter aus Verwaltung und Politik, Kooperationspartner, Mitarbeiter und ehemalige Patienten.
Dr. Hummelsheim berichtete in seiner Ansprache über die Geschichte der Tagesklinik und vermittelte einen Eindruck vom thrapeutischen Angebot.
Für die Stadt Solingen hielt der Beigeordnete Jan Welzel ein Grußwort.
Am Schluß des offiziellen Teils standen Erfahrungsberichte ehemaliger Patientinnen.
Danach gab es bei Snacks und Getränken viel Gelegenheit für Gespräche und zu persönlichen Begegnungen.
Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom Duo „Con Affetto“.
Eine Pressemeldung des Solinger Tageblatts lesen Sie hier: Pressemeldung als PDF herunterladen

29.11.2016
Führungswechsel im Psychosozialen Trägerverein

Im Beisein von etwa 250 geladenen Gästen verabschiedete der Psychosoziale Trägerverein in einer Festveranstaltung am 29.11.2016 seinen langjährigen Vorsitzenden Nils Greve in den Ruhestand.
Nils Greve leitete zu Beginn seiner Tätigkeit beim PTV zunächst den Klinischen Bereich und stand danach 18 Jahre an der Spitze des Vereins.
Gleichzeitig wurde Dr. Thomas Hummelsheim als neuer Vorsitzender des PTV vorgestellt.
Der Sprecher des Aufsichtsrates Hans-Jürgen Precht, Martina Hoffmann-Badache, Staatssekretärin im Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen sowie der Solinger Oberbürgermeister Tim Kurzrock würdigten in ihren Ansprachen das Wirken von Nils Greve nicht nur für den PTV, sondern auch in seiner überregionalen Tätigkeit in Verbänden und Organisationen.
Einen Artikel des Solinger Tageblatts lesen Sie hier:
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30.10.2015
Neuroleptika minimal – warum und wie
Ein trialogischer Workshop mit Dr. med. Volkmar Aderholt

Am 30.10.2015 fanden sich etwa 80 Teilnehmer bei der vom PTV Solingen organisierten Veranstaltung im Gründer- und Technologiezentrum in Solingen ein. Initiiert wurde der Workshop von einer Projektgruppe im PTV, die sich die kritische Auseinandersetzung mit der Vergabe von Neuroleptika zum Thema gemacht hat.

Die Einführung der sog. Neuroleptika – Medikamente, die eine sedierende und antipsychotische, d.h. den Realitätsverlust bekämpfende Wirkung besitzen – hat seit den 50er Jahren zu wesentlichen Veränderungen der Behandlung und Versorgung von schweren psychischen Erkrankungen, insbesondere der Psychosen, geführt.
Nach vielen Jahren großer Hoffnungen hat sich mittlerweile gezeigt, dass nur ein Teil der Psychosekranken von den Medikamenten profitiert und die Wirkungen z.T. durch gravierende Nebenwirkungen erkauft werden. Diese Erkenntnisse haben Niederschlag in der sogenannten „Neuroleptikadebatte“ gefunden, in der die Neuroleptika in den letzten Jahren zunehmend kritisch diskutiert wurden.

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Die Referenten (v. l.)
Cornelius Kunst, Barbara Diekmann, Dr. Volkmar Aderholt

Volkmar Aderhold hat durch seine sehr umfassende und sorgfältige Sichtung der zur Verfügung stehenden wissenschaftlichen Erkenntnisse einen wesentlichen Beitrag zu dieser Debatte geleistet. Er plädiert für einen selektiven und vorsichtigen Einsatz dieser Präparate. In dem Workshop hat Herr Aderhold das Konzept einer modernen Neuroleptikatherapie unter dem Titel „Neuroleptika minimal – warum und wie“ vor- und zur Diskussion gestellt. Unterstützt wurde er dabei von Barbara Diekmann, Ärztin des Klinischen Bereichs des Psychosozialen Trägervereins Solingen und Mitautorin eines viel gelesenen Ratgebers zur Psychopharmakotherapie, und Cornelius Kunst vom Verein der Psychiatrie-Erfahrenen Phönix e.V. und Sprecher des Bürgerbeirats des Psychosozialen Trägervereins Solingen.

Herr Dr. Aderholt hat uns freundlicherweise die Unterlagen zum Workshop zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt:
Unterlagen als PDF herunterladen

Aderholt


Volkmar Aderhold, Jg. 1954, Dr. med., Arzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychotherapeutische Medizin, arbeitet seit 1982 in der Psychiatrie. 1996–2006 Oberarzt im Bereich Psychosen der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Seit 2006 am Institut für Sozialpsychiatrie der Universität Greifswald tätig.

26.08. bis 30.08.2015
20th International Meeting on the Treatment of Psychosis

Die jährlich stattfinden Tagungen dieser Reihe befassen sich mit den Ansätzen zur Behandlung von Psychosen, die im deutschsprachigen Raum unter den Begriffen „Bedürfnis-angepasste Behandlung“ (Need Adapted Treatment) und „Offener Dialog“ (Open Dialog) bekannt geworden sind. Sie versammeln Regionen, in denen sich Behandlung auf diese Ansätze bezieht, vor allem aus den skandinavischen Ländern, aber auch aus Litauen, Deutschland, Österreich und den USA. Initiatoren der Tagungsreihe waren der vor einigen Jahren verstorbene Tom Andersen, Tromsø (Norwegen), und Jaakko Seikkula, Jyväskylä (vorher Tornio, Finnland).

In diesem Jahr war der Psychosoziale Trägerverein Solingen e.V. Gastgeber der Veranstaltung und freute sich, internationale Fachleute in Solingen begrüßen zu dürfen.

Zu dieser Tagungsreihe gehört traditionell ein Offener Tag in der jeweiligen Landessprache, mit dem die Gastgeber die Gelegenheit nutzen, die genannten Ansätze in ihrem Land noch bekannter zu machen. Wir haben diese Tradition gerne aufgegriffen. Die Veranstaltung hatte den Titel „Psychose – Grenzerfahrungen und Dialoge“  und bot nach einer Einführung und vier Hauptvorträgen reichlich Zeit für gemeinsame Gspräche.

Es wirkten unter anderem mit:
Jaakko Seikkula, vormals Leiter des Open Dialogue-Projekts in Tornio (West-Lappland), Professor für Psychotherapie an der Universität Jyväskylä, Finnland
Kenneth Gergen, Begründer des Sozialen Konstruktionismus, emeritierter Professor für Psychologie, Leiter des Taos Institute, USA
Thomas Bock, gemeinsam mit Dorothea Buck Begründer der Psychose-Seminare und des Trialogs, Prof. Dr. phil., Universitätsklinikum Eppendorf, Hamburg
Margret Osterfeld, Psychiaterin und Psychoseerfahrene, Mitglied des UN-Unterausschusses zur Verhütung von Folter und Misshandlung, Dortmund
– als Referenten, außerdem:
Janine Berg-Peer (Angehörige und Buchautorin, Berlin), Klaus Deissler (systemischer Lehrtherapeut, Marburg), Thomas Keller (systemischer Lehrtherapeut, Köln), Sybille Prins (Psychoseerfahrene und Buchautorin, Bielefeld).
Die Veranstaltung wurde moderiert von Ralph Erdenberger (WDR-Radiomoderator, Köln).

17.01.2015
Gesundheitspreis für das „Netzwerk für psychische Gesundheit“

Am 15.01.2015 wurden von Gesundheitsministerin Barbara Steffens im Landtag Nordrhein-Westfalen drei Gesundheitspreise des Landes NRW verliehen.
Im Focus war dieses Mal die Versorgung von Menschen mit Behinderung.
Einer der Preisträger ist die GpG NRW, die Gesellschaft für psychische Gesundheit NRW. Die GpG NRW ist eine Gesellschaft aus 22 Gesellschaftern mit 19 Paritätischen Mitgliedorganisationen, darunter auch der PTV Solingen, welcher mit Nils Greve zugleich einen der Geschäftsführer stellt. Die GpG bietet mit ihren landesweit vertretenen Kooperationspartnern integrierte Versorgung für psychisch Kranke an.
Ausführliche Informationen finden Sie auf der Homepage des Trägers:
http://www.gpg-nrw.de/

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20.11.2014
Langjährige ehrenamtliche Mitarbeiter verabschiedet

Bruno Birtsch und Thomas Grapentin wurden nach 25 bzw. 20 Jahren ehrenamtlicher Arbeit im PTV vom Vereinsvorsitzenden Nils Greve offiziell verabschiedet.
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Verleihung des Inklusionspreises 2013 der AGPR

Am 19.09.2013 wurde in Wermelskirchen im Rahmen einer Feierstunde der Inklusionspreis 2013 der Arbeitsgemeinschaft Psychiatrie im Rheinland (AGPR) verliehen. Dabei waren auch Klienten und Mitarbeiter des Wohnprojekts Beckmannstraße des PTV, die sich für den Preis beworben hatten.
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Hilfen aus einer Hand für psychisch Kranke

Psychosozialer Trägerverein – Das Sozialpsychiatrische Zentrum ist 25 Jahre alt.
(Der Abdruck des Artikels erfolgte mit freundlicher Genehmigung des Solinger Tageblatts)
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Wohnen mit Unterstützung

Zusammenarbeit von Spar- und Bauverein und PTV im Wohnprojekt Beckmannstraße.
(Abdruck mit freundlicher Genehmigung des SBV. Der Artikel entstammt dem Mitgliedermagazin „Wohnen im Licht“, Ausgabe 03/2012)
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Pflege der Solinger Mundart

Das Solinger Tageblatt berichtete in seiner Ausgabe vom 19.07.2014 über unsere Mundartgruppe, welche den Solinger Dialekt pflegt und Ausflüge zu Orten macht, die einen besonderen Bezug zur Geschichte Solingens haben.
(Der Abdruck erfolgte mit freundlicher Genehmigung des Solinger Tageblatts.)
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